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Lohnerhöhungen für Zeitarbeitskräfte

 

Mindestlohn steigt zum 1. Juni 2016

 

Zeitarbeitskräfte können sich über mehr Geld freuen: Zum 1. Juni sind die Tariflöhne des iGZ-DGB-Tarifvertragswerks gestiegen. In Westdeutschland verdient keine Zeitarbeitskraft mehr weniger als 9 Euro, in Ostdeutschland ist die Lohnuntergrenze auf 8,50 Euro gestiegen. Auch in den höheren Entgeltgruppen gibt es mehr Geld.

In Westdeutschland stieg der Lohn um 2,3 Prozent (zuvor 8,80 Euro), in Ostdeutschland um 3,7 Prozent (zuvor 8,20 Euro). In der höchsten Tarifstufe 9 verdienen Zeitarbeitskräfte mindestens 20 Euro (West) bzw. 18,03 Euro (Ost). Je nach Zeitarbeitseinsatz gibt es zudem Zuschläge für Nacht-, Sonntags-, Feiertags- oder Mehrarbeit.

Zeitarbeitskräfte können sich auf feste Rahmenbedingungen verlassen, die tarifpartnerschaftlich zwischen den Zeitarbeitgeberverbänden und den Gewerkschaften verhandelt wurden. Neben den Entgeltgruppen und Lohnerhöhungen regelt der iGZ-DGB-Tarifvertrag zum Beispiel Lohnzuschläge, die Weiterbezahlung im Krankheitsfall und die Anzahl der Urlaubstage. Darüber hinaus gibt es in elf Kundenbranchen spezielle Zuschlagstarifverträge, die eine stufenweise Angleichung des Lohns von Zeitarbeitskräften und Stammbeschäftigten vorsehen.

 

Zum 1. Mai steigen in drei Einsatzbranchen der Zeitarbeit die gesetzlichen Mindestlöhne:

Gerüstbauer, Maler und Steinmetze dürfen sich über mehr Geld im Portemonnaie freuen.

 

Maler- und Lackiererhandwerk

Für ungelernte Arbeitskräfte steigt der Mindestlohn im Maler- und Lackiererhandwerk bundesweit von 10 Euro auf 10,10 Euro. Gelernte Kräfte bekommen künftig in Westdeutschland mindestens 13,10 Euro, in Ostdeutschland 11,30 Euro und in Berlin 12,90 Euro.

Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerk

Steinmetze und Steinbildhauer erhalten ab Mai einen Mindestlohn von 11,35 Euro in Westdeutschland und 11,00 Euro in Ostdeutschland. Die nächste Erhöhung ist für den 1. Juni 2017 vorgesehen.

Gerüstbauerhandwerk

Im Gerüstbauerhandwerk gilt ab Mai voraussichtlich ein Mindestlohn von 10,70 Euro. Eine Veröffentlichung im Bundesanzeiger ist angekündigt, steht aber derzeit noch aus. Außerdem sollen neue Regelungen zum Führen eines Arbeitszeitkontos in Kraft treten.

Gesetz zur Regelung eines allgemeinen Mindestlohns

(Mindestlohngesetz-MiLoG)

 

Die Höhe des Mindestlohns beträgt ab dem 1. Januar 2015 brutto 8,50 € je Zeitstunde.

Vereinbarungen, die den Anspruch auf Mindestlohn unterschreiten oder seine Geltendmachung beschränken oder ausschließen, sind unwirksam.

Nur in Bereichen, wo Branchenverträge repräsentativer Tarifpartner existieren, die weniger als 8,50 € vorsehen, behalten diese auch nach dem 1. Januar 2015 ihre Gültigkeit. Ab dem 1. Januar 2017 müssen abweichende Regelungen in diesem Sinne mindestens ein Entgelt von brutto 8,50 € je Zeitstunde vorsehen (§ 24 Abs. 1 MiLoG). Höhere Branchenmindestlöhne gehen aber immer vor.

Hier hebt sich die Zeitarbeit deutlich ab, denn laut IGZ-Tarifvertrag erhalten unsere Mitarbeiter den Mindestlohn von 8,50 € schon seit dem 01.01.2014 und ab dem 01.04.2015 steigern wir diesen sogar schon auf 8,80 €.

WIR ZAHLEN FAIRE LÖHNE FÜR GUTE ARBEITSLEISTUNG!

Am Freitag, 1. August 2014, tritt die "Achte Verordnung über zwingende Arbeitsbedingungen im Maler- und Lackiererhandwerk" in Kraft. Ab diesem Zeitpunkt sind bei Überlassungen in Betriebe des Maler- und Lackiererhandwerks erhöhte Mindestlöhne zu beachten. Ungelernte Arbeitnehmer erhalten bundeseinheitlich 9,90 Euro. Für gelernte Arbeitnehmer (Gesellen) liegt der Mindestlohn im Tarifgebiet West bei 12,50 Euro und im Tarifgebiet Ost bei 10,50 Euro. Für Berlin gilt eine Sonderregelung, der Mindestlohn für gelernte Arbeitnehmer beträgt dort 12,30 Euro.

Der neue iGZ-DGB-Tarifvertrag ist da

- gültig vom 1. November 2013 bis zum 31. Dezember 2016 -

Überdurchschnittliche Lohnerhöhungen in der Zeitarbeit! In den meisten Branchen sahen die Tarifabschlüsse 2013 eine Tarifsteigerungen zwischen 3 und 3,5 Prozent vor. In der Zeitarbeitsbranche steigt der Lohn zum 1. Januar 2014 um 3,79 Prozent.

 

In den länger laufenden Abschlüssen bewegen sich die Steigerungsraten laut Hans-Böckler-Stiftung für das kommende Jahr zwischen 1,8 und 3,0 Prozent. In der Zeitarbeit steigt der Lohn bis zum Jahr 2016 von 8,19 auf 9 Euro (West), eine Steigerung um 9,89 Prozent. Im Osten steigt der Lohn in der untersten Entgeltgruppe im gleichen Zeitraum von 7,50 auf 8,50 Euro.

Branchenzuschläge für die Zeitarbeit

Seit Februar 2012 verhandeln die Zeitarbeitsverbände BAP (vormals BZA) mit den Einzelgewerkschaften des DGB, um eine tarifvertragliche “Equal-Pay-Lösung” im Bereich der Arbeitnehmerüberlassung erreichen. Grund für diese Zeitarbeitstarifrunde ist die Aufforderung der Regierungsparteien sowie der SPD Ende Januar 2011 einen Weg zur Gleichstellung  des Entgelts von Zeitarbeitsnehmern an die Vergütung der Mitarbeiter in den Entleihbetrieben zu vereinbaren und der ansonsten drohenden gesetzlichen Equa-Pay-Reglung zuvor zu kommen. – Am 22.05.2012 wurde dann der erste und damit Pilot-Tarifvertrag zwischen den Verbänden der Zeitarbeit (als Verhandlungsgemeinschaft VGZ) und der IG Metall für den Wirtschaftsbereich Metall- und Elektro-Industrie vereinbart. Zwischenzeitlich folgen laufend neue Tarifverträge über Branchenzuschläge in verschiedenen anderen Branchen, die jedoch – abgesehen von der Höhe der Branchenzuschläge und dem Anwendungsbereich - weitgehend identisch sind.

Ab 1. November 2013 gelten die ersten Tarifverträge für Branchenzuschläge:                       in der Industrie eingesetzte Zeitarbeitnehmer in Deutschland verdienen ab dem 1. November 2012 mehr Geld. Mit diesem Datum werden die ersten Branchenzuschläge für Einsätze in der Metall- und Elektroindustrie und der Chemischen Industrie eingeführt.

Die Branchenzuschläge führen dazu, dass die Bezahlung der Zeitarbeitskräfte bis auf das Niveau eines vergleichbaren Mitarbeiters des jeweiligen Einsatzbetriebes steigt. Damit wird die so empfundene „Lohnungerechtigkeit“ beim Einsatz von Zeitarbeit abgebaut.

Große Chance     Für den Hauptgeschäftsführer des Interessenverbandes Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ), Werner Stolz, bedeuten die Branchenzuschläge eine große Chance: „Zeitarbeit wird in der Bezahlung deutlich attraktiver und behält gleichzeitig die Vorteile einer flexiblen Arbeitsform.“ Zeitarbeit sei insgesamt ein reguläres, sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis. Das hat das iGZ-Mittelstandsbarometer, eine repräsentative Befragung der iGZ-Mitgliedsunternehmen, aktuell noch einmal bestätigt: Demnach sind 89,5 % der Zeitarbeitskräfte in Vollzeit und 84,3 % unbefristet angestellt. Noch höher (90,2 %) ist die Quote der Zeitarbeitsunternehmen, die Mitarbeitern mehr Geld bezahlen, als sie laut Tarifvertrag müssten.

Branchenzuschläge     Sie schließen in fünf Stufen und binnen neun Monaten die Tariflücke zwischen der Zeitarbeit und den Mitarbeitern aus dem Einsatzbetrieb der beiden Branchen. Zum 1. Januar 2013 treten dann Branchenzuschläge für die Kunststoff verarbeitende Industrie und die Kautschuk-Industrie in Kraft. Zuschläge für weitere Branchen werden folgen.

iGZ-Hauptgeschäftsführer Werner Stolz macht deutlich, dass die Branchenzuschläge in den genannten Branchen von allen Zeitarbeitsunternehmen gewährt werden müssen: „Die Branchenzuschläge werden dort, wo sie zu zahlen sind, Teil des Grundentgelts. Wer dieses nicht korrekt gewährt, riskiert hohe Nachforderungen der Mitarbeiter und der Sozialversicherungen.“ Der iGZ hat seinen Mitgliedsunternehmen detailliertes Informationsmaterial und Anwendungshilfen zur Umsetzung der Branchenzuschläge zur Verfügung gestellt.

Zeitarbeit als Chance     „Gute Zeitarbeit, wie wir sie verstehen, ist mehr als die reine Arbeitnehmerüberlassung. Sie ist Problemlöser und Flexibilitätsbeschaffer. Sie ist Rekrutierungsinstrument und Personalkoordination. Sie ist Fortentwickler und Chancengeber“, so Stolz. Es sei falsch, Zeitarbeit stets nur auf die unterste Entgeltgruppe zu reduzieren. Es gebe in Deutschland rund 5 Millionen Beschäftigungsverhältnisse, in denen weniger bezahlt werde, als in der untersten Tarifstufe der Zeitarbeit. Für den überwiegenden Teil der Zeitarbeitseinsätze sei zudem mindestens eine abgeschlossene Berufsausbildung notwendig. Der iGZ-Hauptgeschäftsführer warnt davor, das Instrument der Zeitarbeit böswillig in Misskredit zu bringen: „Für viele Menschen bedeutet Zeitarbeit die Chance auf eine Rückkehr ins Berufsleben. Zwei Drittel aller Zeitarbeitskräfte waren zuvor ohne Job.“ Das iGZ-Mittelstandsbarometer hat zudem ergeben: Von 100 beendeten Arbeitsverhältnissen in der Zeitarbeit sind 40 Zeitarbeitskräfte vom Einsatzbetrieb übernommen worden.

Derzeit bestehende Tarifverträge (TV) über Branchenzuschläge (BZ)
für Arbeitnehmerüberlassung
 
TV BZ PE - gewerblich   (Papiererzeugendeindustrie)
TV BZ KS - gewerblich   (Kali- und Steinsalzbergbau)
 
TV BZ Druck - gewerblich   (Druckindustrie)
 
TV BZ PPK   (Papier Pappe Kunststoff)
 
 
 



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